Wer sind wir?

Wir sind eine Bauernfamilie, die einen Landwirtschaftsbetrieb nach den strengen Regeln der Bio-Knospe bewirtschaftet. Zudem beschäftigen wir uns sehr mit alternativen Energieformen wie Holz-, Sonnen- und Windenergie, die wir ausführlich nutzen.

Was ist unser Ziel?

Wir sollten uns bewusst werden, dass uns die Erde nicht gehört. Es ist nicht richtig, wenn wir Raubbau betreiben. Gerade am Beispiel der Energie und der Umweltverschmutzung wird deutlich, wie nötig ein Umdenken wäre.
Wir sind Praktiker, diskutieren nicht lange, sondern versuchen es mit Taten.

Was machen wir?

Wir bewirtschaften einen Landwirtschaftsbetrieb nach den strengen Richtlinien der Bio-Knospe.

Die Bio-Knospe ist das gemeinsame Erkennungszeichen der Bio-Bauern. Die Träger dieses Gütezeichens befolgen selbst auferlegte, strenge Richtlinien. Diese sind klar und eindeutig definiert:

 

  • Verbot von chemisch-synthetischen Spritzmitteln und Kunstdüngern.
  • Verbot der Verwendung von gentechnisch manipulierten Organismen und Produkten.
  • Verbot von chemisch-synthetischen Zusätzen in verarbeiteten Produkten.
  • Artgerechte Tierhaltung und biologische Fütterung.
  • Prinzip der geschlossenen Kreisläufe.

Für mehr Informationen: www.biosuisse.ch www.fibl.org

 

Unser Betrieb

Der Betrieb befindet sich im Jura auf 1000 m ü.M., am Rande eines Hochmoores.
Alternative Energieformen wie Holz-, Sonnen-, Windenergie und Wasserkraft sind Themen, mit welchen wir uns sehr beschäftigen.

Seit 1983 befinden sich auf unserem Hausdach Sonnenkollektoren, welche die Energie für Heizung und Warmwasser bereitstellen. Bei schlechtem Wetter springt der Stückholz-Heizkessel ein.

Seit 1997 produzieren wir auf unseren Dächern mit Sonnenlicht elektrische Energie. Die Überschussenergie wird in das öffentliche Netz eingespeist.

Seit Juni 2004 steht ein Windrad vor dem Haus, welches vor allem bei schlechtem Wetter und im Winter den kostbaren Strom für den Bio-Landwirtschaftsbetrieb liefert. Auch hier wird die Überschussenergie in das öffentliche Netz eingespeist.

Im April 2005 wurde ein weiteres Windrad beim Hof von Thomas und Marie-Louise Bangerter in Tramelan aufgestellt. Auch hier wird die Überschussenergie in das öffentliche Netz eingespeist.

Im Mai 2005 wurde ein zusätzliches Windrad bei der Familie Helmut und Christa Eisinger in La Chaux-d’Abel aufgestellt. Somit ist vorläufig genügend Windstrom zum Verkauf bereitgestellt.

200 Meter neben dem Haus befinden sich zwei kleine Weiher, mit welchen früher mit Wasserkraft eine Getreidemühle und eine kleine Sägerei angetrieben wurden.